Feng Shui beim FC Bayern

Der Klassiker des missverstandenen Feng Shui 

Als Jürgen Klinsmann im Jahr 2008 die Führung beim FC Bayern übernahm, brachte er dem Verein eine neue Philosophie. Er kümmerte sich unter anderem um die Raumgestaltung, Persönlichkeits - Coaching der Spieler, Wohlbefinden und Energie. Leider war er sehr schlecht beraten als er gleich vier Buddha - Statuen auf dem Dach des Leistungszentrum in der Säbener Straße aufstellen ließ. Wir erklären, warum diese Idee daneben ging.

 

Ein Buddha als Symbol für den Schutz eines Hauses hat einige Ansprüche was seine Position angeht: Erstens benötigt er ein Dach über dem Kopf. In Asien werden Schutzhäuschen für den Buddha im Außenbereich errichtet. Diese liefern gleichzeitig den erwünschten Rückenschutz. Desweiteren sollte ein Buddha auf Augenhöhe mit den Menschen stehen, also nicht auf dem Boden sondern auf einem Sockel. Ein Dach ist wiederum viel zu hoch und außerdem völlig ungeschützt. Der Buddha im Außenbereich sollte auf das Haus und nicht von ihm wegblicken. Im Inneren eines Hauses steht der Buddha am besten so, dass er auf die Haustüre blickt und damit verhindert, dass ungünstige Energien hereinkommen.

 

Wer den Schaden hat braucht ja bekanntlich für den Spott nicht selber zu sorgen. Das dachte sich auch die Firma Sixt und kreierte diese Kampagne, kurz nachdem die Buddhas wieder verschwunden waren.

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