Die 64 Hexagramme sind der Kern des I-Ging

Der älteste Teil des I Ging beschreibt eine Anordnung von 64 Hexagrammen (eine Figur aus sechs Linien) und zugeordneten Texten. Die zentrale Aussage des I Ging lautet, dass die Welt ein Ganzes ist das einem ständigen Wandel unterliegt. Die polaren Urkräfte Yin (das Empfangende, die Dunkelheit, die Erde) undYang (das Schöpferische, Himmel, Licht ) formen die Welt und unterliegen bestimmten Gesetzen. Jedes Hexagramm versinnbildlicht ein Stadium des Wandels.

 

Das I-Ging beruht nicht auf dem Kausalprinzip

Im Westen wurde das I Ging vor allem durch die Übersetzung und Kommentare des Sinologen Richard Wilhelm bekannt. Dieser war ein Freund von C.G. Jung, der im I-Ging die Möglichkeit sah Zugang zum Unterbewusstsein zu bekommen.

Im Nachruf auf Richard Wilhelm schrieb C.G.Jung:
"Die Wissenschaft des I Ging beruht nämlich nicht auf dem Kausalprinzip, sondern auf einem bisher nicht benannten - weil bei uns nicht vorkommenden - Prinzip, das ich versuchsweise als synchronistisches Prinzip bezeichnet habe.

 

 

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